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Psychosomatik
Mit Psychosomatik (altgr.psyché für Atem, Hauch und Seele und soma für Körper, Leib und Leben) wird die Betrachtungsweise und Lehre bezeichnet, in der die geistig-seelischen Fähigkeiten und Reaktionsweisen von Menschen in Gesundheit und Krankheit in ihrer Eigenart und Verflechtung mit körperlichen Vorgängen und sozialen Lebensbedingungen in Betracht gezogen werden.
Psychosomatik bedeutet also, dass es eine Wechselwirkung zwischen
unserer Seele und unserem Körper gibt. Es gibt keine von
der Seele getrennte körperliche Erkrankung oder wie es
Christian Morgenstern einmal formulierte: Der Körper ist
der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.“
Körper und Geist sind eine Einheit. Worüber wir nachdenken, wovon wir überzeugt sind, hat einen Einfluss auf unser seelisches und körperliches Befinden. Unsere Einstellungen beeinflussen unsere Psyche und die Zellen und Organe unseres Körpers. Tatsache ist: Wenn es der Seele gut geht, ist der Körper gesünder. Wenn es der Seele schlecht geht, dann geht es auch dem Körper schlecht.
Es gibt viele Redensarten, die das Zusammenspiel von Psyche und Körper zum Ausdruck bringen:
Etwas schlägt uns auf den Magen.
Bei Liebeskummer hat man ein gebrochenes Herz.
Ein Problem bereitet uns Kopfzerbrechen.
Etwas geht uns an die Nieren.
Sich etwas zu Herzen nehmen.
Schwer ums Herz zu sein.
Der Körper als Ausdruck der Seele zeigt klar und ungeschminkt die Problematik des Menschen. Können Sie die Körpersprache "lesen", sind Sie schneller und besser in der Lage zu erkennen, wo eine Kursänderung im Leben wichtig wäre. Sie werden hellhörig für die Sprache Ihres Körpers und können bereits frühzeitig darauf reagieren, oft noch lange bevor der Körper richtig erkrankt ist. Wir bearbeiten die folgenden Themen
(Be)Deutung von Krankheit
(Gesprächs-) Brücken vom Symptom zur Psyche
seelisch-geistige Prozessbegleitung
Psychoresonanz durch geeignete Intervention
konstruktive Kommunikation und Gesprächs-Führung
Lösung von Ängsten, Konflikten und Spannungen
Stressbewältigung
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