Sensibel
und empathisch
Erkennen Sie sich wieder?
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Für hochbegabte, hochsensitive und hochsensible Erwachsene

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Hochsensibilität
Hochsensibilität ist eine besonders ausgeprägte
Begabung zu feiner, intensiver und differenzierter Wahrnehmung
mit allen fünf Sinnen..
Etwa 10 bis 15 Prozent der Menschen gelten als
hochsensibel. Manchmal ist ihr Gehirn allerdings nicht in der
Lage, die dadurch entstehende Reizüberflutung angemessen
zu verarbeiten. Bildhaft ausgedrückt fehlen dem hochsensiblen
Menschen "Filter" und eine stabile "Haut",
die vor zu vielen Einflüssen schützen.
So dünnhäutige Menschen verfügen zwar oft über
ein reiches inneres Potenzial, können dieses aber nicht
voll in ihr Leben integrieren, weil sie ständig damit beschäftigt
sind, sich vor Reizen zu schützen und sich anzupassen.
Nicht selten führt so ein Weg in Schüchternheit, emotionale
Instabilität, nervliche Überforderung, Rückzug
oder Unsicherheit und begünstigt zudem Stress und psychische
Erkrankungen.
Die möglichen Erscheinungsformen von Hochsensibilität
sind weit gefächert: Jeder Sinneseindruck kann stärker
und damit detaillierter wahrgenommen werden. Häufig wird
auch von höherer Intensität des Empfindens von Stimmungen
der Mitmenschen berichtet.
Manche Hochsensible haben eine große Affinität zur
Spiritualität. Und damit sind wie bei der ...
Hochsensitivität
Bei Hochsensitivität kommt nach meiner Erfahrung zur Hochsensibilität
noch eine weitere Komponente hinzu. Sie kann aber auch alleine
für sich stehen: Eine stark ausgeprägte Wahrnehmungsebene
über die körperlichen Reizwahrnehmungen mit den 5
Sinnen hinaus Sozusagen der 6., der 7. und der 8. Sinn: Hellsichtigkeit,
Hellhörigkeit, Hellfühligkeit.
Je nach individueller Ausprägung der Komponenten Reizoffenheit,
Sensibilität und Intelligenz äußert sich die
Hochsensitivität in folgenden Erscheinungsformen: Sensitive
Hochbegabung, eine spirituelle Ausrichtung, eine enorm ausgeprägte
Empathie (bis hin zur Medialität) oder auch ADS, das oft
als stille Variante von ADHS bezeichnet wird.
Es wird geschätzt, dass ca. 20% der menschlichen Gesellschaft
deutlich über dem Durchschnitt liegende Wahrnehmungen haben.
Auffallend jedoch für mich, dass die Zahl der hochsensiblen
und hochsensitiven Menschen in den letzten Jahren stark angestiegen
ist.
Stellen Sie sich auch manchmal die Fragen:
Mit wem kann ich reden, mich austauschen?
Wem kann ich von meinen Wahrnehmungen erzählen?
Soll und kann ich mich outen?
Bin ich normal oder "krank"?
Wer kann mir Klarheit verschaffen?
Der passende Coach
Gerade für Hochsensible und Hochsensitive besteht ein
verstärktes Bedürfnis und geradezu eine Notwendigkeit, ihre
berufliche und auch ihre private Situation zu reflektieren und
zu klären. Hier ist ein erfahrener, am besten ein
betroffener Coach von großer Hilfe.
Was tun?
Zunächst einmal geht es um Akzeptanz: "Ich bin ok,
wie ich bin!"
Dann endet der Anpassungsdruck: "Ich will
nicht sein wie ihr". "
Andere verlieren ihren Einfluss: "Ich muss mich nicht vergleichen".
Gesunden Umgang mit Gefühlen lernen: "Was
fühle ich wirklich?"
Sich lieben lernen: "Es ist eine Gabe empfindsam
zu sein".
Es ist gut sich zu schützen: "Ich lasse nicht alles
an mich ran."
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„Und es kam der Tag, da
das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde
als das Risiko, zu blühen.“
(Anaïs Nin)
Buchempfehlungen
Zartbesaitet
Georg Parlow, Festland Verlag
Hochsensibilität in der Liebe und
Sind Sie hochsensibel?
Elain Aron, MVG Verlag
Jenseits der Norm: Hochbegabt und Hochsensibel
Andrea Brackmann,
Clett Kotta Verlag
Test
Hochsensibilität
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